Startseite
Termine/Lombacher Kurier
Backhäusle
Der Verein
Mitgliedschaft
Kontakt/Impressum
Datenschutz
   
 


Der Heimat- und Kulturverein Lombach e.V. (HKV Lombach) möchte nicht nur Kultur, Heimatkunde und -pflege sowie die Denkmalpflege in Lombach fördern, sondern auch die Dorfgemeinschaft Lombachs beleben. Aus diesen Gründen haben sich am 8. Februar 2014  Bürgerinnen und Bürger Lombachs zusammengefunden und den HKV Lombach aus der Taufe gehoben.

Das erste große Projekt des HKV Lombach ist der Erhalt und die Nutzbarmachung des ehemaligen Back- und Waschhauses am Ortsausgang Richtung Glatten beim Sportplatz. Verfolgen Sie die Fortschritte dieser Herausforderung unter Backhäusle!



Wer möchte noch mitbacken? Gesucht werden noch Interessenten, die gerne beim Backen helfen wollen. Bis zu vier Personen können im Backhaus arbeiten, ohne sich gegenseitig zu stören.

Wir planen, in Zukunft zweimal im Monat, einmal am 2. Mittwoch – wie bisher – und einmal an einem Samstag zu backen.

Interessenten melden sich bitte bei
Hansjürgen Stockburger erster-vorsitzender@hkv-lombach.de



Das Jahr 2020 war ein Jahr mit sehr besonderen Herausforde­rungen. Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben gehörig durcheinander­gewirbelt. Auch unseren Verein hat es gehörig getroffen: Wir konnten und können an unserem Projekt Backhaus nicht so weitermachen wie wir geplant hatten. Die meisten unserer Aktivitäten, aus deren Einnahmen wir unser Backhausprojekt finanzieren, mussten Corona-bedingt ausfallen: Flohmarkt, Maifeier, Kirbe und Nikolaus – alles musste gestrichen werden.

Was uns besonders schmerzt, ist, dass unser monatlicher Kaffee & Klatsch für unsere Mitbürger in Lombach, aber auch für unsere Freunde und Gönner aus Glatten, Wittendorf, Loßburg und Freudenstadt nicht mehr stattfinden konnte. Das einzige, was uns blieb, war, das selbstgebackene Brot zu verkaufen und die wundervolle Aktion unseres Mitglieds Margret W.-K., die viele Mund-Nasen-Schutzmasken genäht hat und den Erlös aus dem Verkauf dem HKV gespendet hat.

Auch die Vorstandsitzungen mussten in diesem Jahr anders gestalten werden – wir trafen uns für unsere Absprachen im Freien am Backhaus oder im Bürgerhaus-Saal mit dem gebotenen Abstand oder stimmten per E-Mail-Votum wichtige Themen ab. Zum guten Schluss haben wir uns auch erfolgreich an eine Videokonferenz gewagt. Noch immer ist nicht absehbar, wann es wieder halbwegs „normal“ wird.

Trotz all dieser widrigen Umstände sind wir bei unserem Backhausprojekt weiter gekommen und so konnte vieles fortgeführt oder abgeschlossen werden: Die alten Lehmwickel wurden in die Balkenfächer der Decke eingebracht und zum Schutz vor herabfallenden Lehm- und Stroh-„Bröseln“ mit einer Glasplatte abgedeckt. An den Arbeitstischen und an der Spüle wurde ein Spritzschutz angebracht. Für die Eingangs­tür wurde ein dicker Vorhang geschneidert, der im Winter die kalte Zugluft abhalten hilft. Um die Backöfen herum ist im Übergang zum Anbau eine Verkleidung aus Metall angebracht worden. Auch eine Schublade für Backutensilien hat noch Platz gefunden. Der Holzbackofen ist mittler­weile fertig installiert und die Esse angeschlossen. Mit Seifenspender, Desin­fek­tionsmittel-Spender und Papierhand­tuch­­halter haben wir die Innenein­rich­tungen an die Erfordernisse der Lebensmittel­hygiene und der Corona-Bedingungen angepasst. Am 14. Dezember 2020 konnte die Verbraucher­schutzabteilung des Landrats­amts endlich das Backhaus von behörd­licher Seite aus abnehmen und zum Backen freigeben. Leider wird der erneute Lock­down nun das erste Backen in unserem Backhaus noch für eine Weile verzögern.

Über den Sommer wurde das Backhaus außen fertig verputzt und die denk­malgeschützten Fensterläden und die Tür eingebaut. Um in unserem neuen Schuppen- und WC-Gebäude ein barrierefreies WC einbauen zu können, mussten wir ein neues Baugesuch mit den nun etwas größeren Außenmaßen bei der Baurechtsbehörde einreichen, was den Bau­beginn für das Gebäude deutlich verzögert hat. Mitt­lerweile sind die Leitungen für Wasser, Abwasser und Strom zum neuen Schuppenstandort verlegt. Das Fundament sowie ein Teil der Außenanlagen wurde ausgebaggert, dann der Schotterunterbau eingebracht, verdichtet und an­schließend das Fundament mit den Aufkantungen für den Oberbau aus Holz betoniert. Die Holzkonstruktion wird vom Zimmermann bis Mitte Januar fertig­gestellt, und wenn Wetter und Corona es zulassen, können wir danach unser Holz-, Geräte- und WC-Gebäude aufrichten. Bis Oktober müssen wir noch die gesamten Außenanlagen mit Boule-Bahn, Pflaster­fläche, Bauerngarten, Zäunen und Mauern fertigstellen, damit wir rechtzeitig mit LEADER abrechnen und den zugesagten Zuschuss erhalten können.

So werden wir im Jahr 2021 noch viel zu tun haben, um unser großes Vorhaben Backhaus ab­schließen zu können. Ich danke allen, die uns bis heute mit Ihrer Arbeitskraft, ihren Ideen, Geld- und Sachspenden unterstützt haben und all denen, die immer zu uns gehalten und uns durch ihr Lob in unserem Tun bestärkt haben. Bleiben Sie gesund!