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Das Projekt Backhäusle wird gefördert durch die Leader-Aktionsgruppe
Nordschwarzwald mit Mitteln der EU und des Landes Baden-Württemberg.
Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung der ländlichen
Räume (ELER): Hier investiert Europa in die ländlichen Räume.








Eine vorläufige Bautüre ist angebracht worden. Vor kurzem hat unser „Such­trupp Sandsteinplatten“ Erfolg vermel­det und eine Ladung derselben aus Romsgrund beschafft.


Die Bodenplatten sind inzwi­schen unter der fachmänni­schen Leitung von Manfred Wössner und Walter Pfau sowie ihrer Helfer Hans­jürgen Stock­burger, Georg Guhl, Hans Friedrich und Gerhard Haas schon verlegt worden.


Der Sandsteinboden  sieht altehrwürdig und  richtig gut aus. Wie gut, dass wir unsere Fachleute wie den Manfred und den Walter haben.


Müde Mannschaft nach den letzten Arbeiten:


Der Fußboden ist nun also eingebaut. Weiter muss noch eine Drainage am Backhäusle verlegt werden. Als weitere Maßnahmen müssen Strom, Wasser und Abwasser verlegt werden. Nach dem Sandsteinboden im EG müssen der Boden im DG verlegt und die geretteten Lehm­wickel eingebaut werden. Dann stehen  noch die Her­stellung und der Anbau der Außentreppe an. Und zuletzt muss das Backhäusle innen und außen verputzt werden. Wie man sieht, lässt die Arbeit nicht nach.



Eine kleine Schar Aktiver – Hans Friedrich, Barbara und Dieter Hoffmann, Georg Guhl, Claus Hügel und Karl Wetzel -  traf sich um 9 Uhr, um die Steinhaufen und die große Sandsteinplatte weg­zuräumen sowie den Platz aufzu­räumen.


Gut, dass Georg Guhl mit seinem Traktor mithalf. Es wäre uns sonst kaum gelungen, die großen Sandsteinquader umzusetzen. So aufgeräumt ist‘s rund um das Back­häusle:


Nun kann der Bagger kommen, das Gelände einzuebnen etc. Im Backhäusle wird zur Zeit der Fußboden aufgebaut. Er wird schön!



Der HKV Lombach e.V. hatte zum Richtfest am Freitag geladen und alle waren gekommen: die beteiligten Handwerker, die Helfer des HKV, der Bürgermeister, der Ortsvorsteher, Gemeinde- und Ortschaftsräte, der Architekt. Zu Anfang war der Himmel noch bewölkt. HKV-Vorsitzender Hansjürgen Stockburger begrüßte die Gäste und dankte nochmals allen, die dazu beigetragen haben, dass der Dachstuhl erneuert werden konnte. Er lud alle zum Essen ein. Zwei Riesenbrezeln, gefüllt und belegt mit Käse und Wurst, sowie Grillwürste stillten den Hunger. Auch für den Durst hatte der HKV Getränke bereitgestellt.

Hansjürgen übergab dann das Wort an Zimmermann i.R. Heinz Pfau. Als die ersten Tropfen fielen, stiegen Heinz Pfau, sein Bruder Walter, Maurer, und Ernst Grießenauer, ein engagierter Helfer aus Unteriflingen, aufs Gerüst, um den Richtspruch nach altem Brauch zu halten. Heinz erinnerte dabei nochmals an die Geschichte der Renovierung, an die Gründung des HKV, an die Verhandlungen mit den staatlichen Stellen, an die vielen Schwierigkeiten, die mit dem Projekt Backhäusle verbunden waren. Dabei trank er das erste Glas auf den HKV und ließ ihn hochleben. Das zweite Glas trank er auf alle Helfer, die er bei seinem Vortrag bis jetzt vergessen hatte. Und das dritte Glas galt dem Architekten Bossert, den Maurern und den Zimmerleuten, hier vor allem Martin Gaiser, der leider verhindert war. Auch sie ließ er hochleben. Nun öffnete der Himmel seine Schleusen, es regnete immer mehr. Doch das tat der Freude über das Richtfest keinen Abbruch. Die Leute saßen zusammen, unterhielten sich angeregt, berichteten von vielen Vorkommnissen in der Bauphase. So wurde daran erinnert, wieviel Müll aus dem Backhäusle getragen werden musste. Jemand erinnerte daran, wie im Winter bei Schnee und Kälte die Dachziegel vom Hofgebäude Hohenrodt geborgen wurden. Ein Nachbar hielt die Renovierung für gut: „Altes erhalten, das hat was."

Auch Bürgermeister Enderle fand das Projekt prima. Vor allem lobte er das Engagement der Lombacher, die Initiative des HKV zur Erhaltung des historischen Gebäudes. Überhaupt habe der HKV viel dazu beigetragen, dass das kommunale Leben erweitert wurde. Dabei erwähnte er auch lobend die Kaffee&Klatsch-Nachmittage oder die Kirbe. Dem Ortsvorsteher, der sich auch als eifriger Helfer eingesetzt hatte, geht es manchmal fast zu langsam. Er sähe es gern, wenn im wieder hergestellten Backhäusle bald gebacken würde.

Zum Schluss verteilte Hansjürgen nach altem Brauch Taschentücher an die beteiligten Handwerker. Auch die engagierten Helfer bekamen welche.


Der Baum neben dem Backhaus wurde von der Gemeinde Anfang des Jahres 2017 ausgeschnitten. Es musste mit schwerem Gerät gearbeitet werden, damit die starken Äste beim Absägen nicht auf das neue Backhausdach fallen. Ein Dankeschön an die Gemeinde und ihre Mitarbeiter für die Unterstützung.


Das Dach des Backhauses wurde zwischenzeitlich eingedeckt. Eine Übersicht der Backhaus-Arbeiten 2016 gibt's in unserer Fotogalerie.

Die Firma Merz brachte inzwischen die Halterungen für die Dachrinnen an. Dank der tatkräftigen Hilfe von Georg Guhl, Ernst Grießenauer, Dieter Limbach, Peter Barth, Hans Friedrich und Hansjürgen Stockburger am 2., 3. und 4. November 2016 wurde das Dach unseres Backhäusles verlandert, die Folie angebracht und aufgelattet. Beim Dachdecken wäre es schön, weitere Mitglieder aus der Mitte des Vereins dabei zuhaben, die uns unterstützen.

Wenn der Dachstuhl fertig ist, werden wir versuchen, die Fördergelder bei Gemeinde und Denkmalamt abzurufen. Die schadhafte Tür sollte ausgebaut werden und zwischenzeitlich durch eine provisorische Tür ersetzt werden. Die Firma Baldenhofer hat die Fenster vorbereitet. Sie müssen nur noch lackiert und dann eingebaut werden.


Die Arbeit am Backhäusle geht weiter. In den letzten drei Wochen wurden die Bretter mit Leinöl gestrichen. Welche Bretter denn?  Nun, einmal braucht man welche für die Verlanderung, und zum anderen welche für die Decke. Für die Bretter an der Westwand haben wir  Douglasie ausgesucht. Diese werden nicht gestrichen, sie können vergrauen wie die Bretter an alten Feldscheunen. Sobald unser Zimmermann Martin Gaiser wieder hier ist, werden wir einen Zeitplan für die nächsten Arbeiten festlegen. Wenn‘s Wetter uns weiterhin wohlgesonnen ist, könnten wir bald Richtfest feiern.

Das Bild zeigt den sonnigen Arbeitsplatz vor dem Feuerwehr-Gerätehaus. Unser Vor­sitzender war da sehr aktiv und hat viele Helfer  aktiviert: Barbara und Dieter Hoffmann, Antje Niemann-Lausberger und Fritz Lausberger, Hans Friedrich, Georg Guhl, Georg Haas, Ruth Frick, Karl Wetzel und auch er selbst - Hansjürgen hat viel gestrichen.